Giftmorde

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In meiner Kurzgeschichte „Lass und sterben“ habe ich zwei 80-jährige zu Wort kommen lassen, die eines Tages beschließen, ihrem Leben ein Ende zu bereiten, weil es unwürdig geworden ist. Das heißt Klaus denkt so und er möchte seine Frau Bonnie mit in den Tod nehmen.
Zum Glück gedeiht in dem ansonsten verwilderten Garten eine einzige Pflanze prächtig: der Rizinus. Dessen Samen sind hochgiftig.
Beide schreiben einen Abschiedsbrief wie er unterschiedlicher nicht sein kann.

Lass uns sterben“ – aus der Antho: „Giftmorde – 15 tödliche Anleitungen“
Hrsg. Andreas Müller, fhl Verlag, Leipzig,
TB 260 S., Oktober 2013, ISBN 978-3936783551

Klappentext:

Der Giftmord, in den frühen Jahren der Menschlichen Geschichte eine beliebtes Mittel zum Morden. Nicht nur Agatha Christies Giftmordkrimis oder der spektakuläre Regenschirm-Mord mit einer präparierten Ricin-Sonde bis zur antiken Kriegsführung mit vergiftetem Wasser reichen die Geschichten die das Thema bekannt machten. Krimiautoren aus Deutschland haben sich jetzt dem speziellen Gebiet angenommen und eine Fundgrube von mörderischen Methoden und Wegen zusammengefasst. Und das Mordinstrument? Giftpflanzen findet man überall in der Natur, und nicht nur dort. Giftpflanzen wachsen auch in Gärten und Parkanlagen, es gibt sie als Zimmerpflanzen und als Schnittblumen. Eine gute Vorlage für ein mörderisches können …